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Fernglas Test 2018: diese 8 Fakten müssen Sie kennen

Im Fernglas Test 2018 bekommen Sie einen Überblick über die wichtigsten Qualitätskriterien, die ein gutes Fernglas erfüllen muss.

Ein gutes Fernglas kaufen Sie nur einmal im Leben. Gerade auf Bergtouren, Wanderungen oder auf Reisen lassen sich Tiere oder ganze Landschaften optimal beobachten. Doch ebenfalls auf Veranstaltungen, in der Oper oder für den astronomischen Weitblick bieten sich Ferngläser an.

Olympus Fernglas 118760 10 x 50 auf weissem GrundDie Auswahl an verschiedenen Modellen ist jedoch riesig und so fällt es schwer, das “richtige” Fernglas zu finden.

Viele Menschen entscheiden sich schnell für ein bestimmtes Modell aufgrund der Vergrößerung, da sie erwarten, damit das beste Ergebnis zu erzielen. 

Dabei ist ein Fernglas nur so gut, wie alle verwendeten Komponenten in Kombination miteinander. Eine hohe Vergrößerung bringt wenig, wenn die genutzten Gläser minderwertig sind.

Ein günstiges Modell erfüllt vielleicht seinen Zweck, läuft jedoch beim nächsten Regen innen an. So wird der Kauf eines Fernglases zu einer kleinen Wissenschaft für sich.

In unserem Fernglas Test erhalten das notwendige Hintergrundwissen, auf welche Merkmale eines Fernglases wirklich wichtig sind und welche Vor und Nachteile die einzelnen Modelle haben können.

Fernglas Test: 4 Qualitätskriterien für ein Top-Seherlebnis

1. Linsendurchmesser und Vergrößerung

Bei einem Fernglas fällt ein bestimmter Wert sofort ins Auge, wie 10×28. Die erste Ziffer gibt den Faktor der Vergrößerung an, hier 10-fach. Die Zweite beschreibt den Linsendurchmesser, also die Fläche, an der das Licht in das Glas eintreten kann.

Dieser Durchmesser beeinflusst neben dem Sehfeld die Qualität des Bildes. Damit ist der Linsendurchmesser entscheidend für die Lichtverhältnisse, in denen sich das Glas überwiegend nutzen lässt. So bieten sich Durchmesser von 20 bis 30 Millimetern für Beobachtungen am Tag und 40 bis 80 Millimeter, für die Nutzung bei schlechten Lichtverhältnissen an.

Die Vergrößerung, in unserm Beispiel 10-fach, gibt an, wie groß das Betrachtete beim Hindurchblicken erscheint. So lässt sich in diesem Fall etwas, das 100 Meter entfernt ist, beobachten als wäre es lediglich 10 Meter entfernt.

Höhere Werte lassen das gesehene zwar größer Ansehen, verwackeln jedoch dementsprechend leicht. Insofern sind für die Freihandnutzung von Ferngläsern Vergrößerungen von 7 bis 10-fach absolut ausreichend.

2. Lichtstärke

Die Lichtstärke, vom Hersteller oft als Helligkeit angegeben, gibt Auskunft über die Eignung des Fernglases, ob es sich bei schlechteren Lichtverhältnissen einsetzten lässt.

Je höher dieser Wert ist, desto besser ist das zu erwartende Bild. Die Lichtstärke schließt nicht die leistungssteigernde Wirkung von besonderen Gläsern oder einer Mehrschichtvergütung ein.

3. Sehfeld

Neben der Vergrößerung und dem Linsendurchmesser ist ebenfalls das Sehfeld meist auf dem Fernglaskörper angebracht. Gibt ein Hersteller ein Sehfeld von 101 Meter / 1000 Meter an, bedeutet dies, das der Beobachter in 1000 Metern Entfernung ein Sehfeld von 101 Metern überblickt.

4. Vergütung

Normale Linsen lassen aufgrund von Streulicht nur etwas über die Hälfte des einfallenden Lichts durch. Bei der Vergütung beschichtet der Hersteller die Linsen mit reflexmindernden Mineralien, die die Durchlässigkeit des Lichts verbessern. So treten dank der Vergütung bis zu ¾ der Lichtstrahlen durch das Glas.

Die Sicht ist wichtigste Eigenschaft eines Fernglases, jedoch beider Nutzung spielen auch andere Faktoren wie beispielsweise Gewicht und Wasserdichtheit eine Rolle, je nachdem für welchen Einsatzzweck Sie das Fernglas verwenden wollen.

Fernglas Test: 4 Qualitätskriterien für die optimale Handhabung

1. Gewicht

Je nach Einsatzgebiet haben leichte oder schwere Ferngläser ihre Besonderheiten. So ist für eine Wanderung eher das leichte Glas ein Vorteil. Verbleibt der Nutzer länger an einem bestimmten Ort, ist die Nutzung eines schwereren zu empfehlen, da diese oftmals über die bessere Verarbeitung der Komponenten verfügen.

2. Robustheit

Neben dem Gewicht entscheiden auch die Verarbeitung sowie die Gummiarmierung über die Resistenz gegen Stürze oder Stöße. Eine Gummiarmierung bedeutet jedoch nicht, dass das Fernglas auch wasserdicht ist.

3. Scharfeinstellung

Ferngläser unterscheiden sich in bei der Scharfeinstellung in Mitteltrieb oder Einzelokulareinstellung. Letztere Variante findet ihren Einsatz meist auf Schiffen und in der Seefahrt im Allgemeinen.

4. Wasserdichtigkeit

Durch die in der Regel verklebte Optik sind Ferngläser meist dicht. Wasser kann unter Umständen jedoch auch hier eintreten. Dem wirken Hersteller mit einer Stickstofffüllung entgegen.

Im Normalfall spült der Hersteller das hochwertigere Fernglas mit Stickstoff und verschließt es anschließend vollständig luftdicht. Somit kann kein Wasser eintreten und dementsprechend setzt sich kein Beschlag ab.

Fernglas Test 1: Steiner Ranger Xtreme 8×32 

Steiner Ranger Xtreme Fernglas auf weissem GrundDas Steiner Ranger Xtreme Fernglas macht keine Kompromisse. Ob ambitionierter Jäger, Ornithologe oder Naturliebhaber.

Dieses Modell aus der Xtreme-Serie besitzt eine hochwertige Verarbeitung und besondere Eigenschaften. So beträgt die Nahbeobachtungsgrenzen nur 1,9 Meter.

Damit ist es ein Allrounder unter den Ferngläsern, da es auch problemlos den Fernbereich, dank Fast-Close-Fokus schnell und präzise scharf stellt.

Das Makrolon-Gehäuse des Ranger Xtreme ist aus Polykarbonat gefertigt. Damit ist es besonders widerstandsfähig und langlebig.

Überzeugend ist im Besonderen die Druckwasserdichtigkeit, die den Eintritt von Wasser bis in zu 3 Meter tiefe verhindert. Mit der Stickstoff-Druck-Füllung ist ebenfalls ein Beschlagen der Innenseite ausgeschlossen.

Sicher ist der Einsatz bei einem Temperaturbereich von -20 Grad bis +80 Grad Celsius. Die ergonomisch geformten Augenmuscheln sind aus weichem Silikon gefertigt. Dieses Material weist eine hohe Hautverträglichkeit als auch eine alterungsbeständige Struktur auf.

Zudem ist das Auge so vor Zugluft und störendem Lichteinfall geschützt. Das Steiner Ranger Xtreme ist ebenfalls als Jagdfernglas für den Einsatz in Wäldern geeignet. Dabei kommen die Haupteigenschaften perfekt zum Tragen.

Leicht, kompakt und handlich bietet es eine Kombination, die Tiere selbst im dunklen und dichten Grün erspähen lässt. Mit der guten Lichttransmission werden selbst Schatten gut gelöst.

Details: 

  • Vergrößerung: 8-fach
  • Objektiv: 32 mm
  • Gewicht: 620 g
  • wasserdicht: ja
  • zusammenklappbar: nein
  • Lichstärke: 16,00
  • Sehfeld: 133 Meter
  • Nahfokusbereich: 1,9 Meter
  • Abmessungen: 128 mm (H) x 124 mm (B) x 60 (T)

Fazit

Im Fernglas Test fällt die besonders klare und scharfe Sicht des Steiner Ranger Xtreme positiv auf. Zudem liegt es optimal in der Hand und am Auge.

Ebenfalls eignet sich das Steiner Ranger für die extremen Einsätze und Touren, die dem Nutzer und dem Material alles abverlangen. Selbst mit Handschuhen lässt sich das Ranger Xtreme gut bedienen.

Die sehr gute Optik und das scharfe Bild runden den Gesamteindruck ab. Mit etwas über 620 Gramm ist das Fernglas zwar etwas schwerer, liegt dafür allerdings fest in der Hand und rutsch nicht.

Mit dem durchdachten Zubehör, bestehend aus einem Neopren-Tragegurt, einer Tasche, den Objektschutzklappen und der Regenschutzdeckel wird das Steiner Ranger Xtreme zum perfekten Begleiter.

 

 

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Fernglas Test 2: Olympus 118760 10×50 

Mann hält Olympus FernglasDas Olympus DPS-I Fernglas ist der perfekte Begleiter für Naturliebhaber. Die hochwertige Verarbeitung steht für ein robustes Glas, das sich perfekt an die Ansprüche des Nutzers anpasst. Ob an steinigen Küsten oder im Fußballstadion.

Dank der leichten Handhabung und Flexibilität ist es exzellent geeignet, um Vögel zu beobachten. Mit dem großen Fokussierrad in der Mitte lässt sich das Sichtfeld schnell und präzise scharf stellen.

Die Rändelung ist hierbei eng und ermöglicht damit einen hohen Grad an Individualisierung. Für einen festen Halt sorgt die Gummibeschichtung, die zudem einen Fall oder Stöße abdämpft.

Darüber hinaus sind die Linsen des Olympus Fernglas mehrfach mit Mineralschichten vergütet. Dies lässt weniger Reflexionen zu und sorgt dadurch für ein klareres Bild mit einem hohen Kontrast.

Es ist bei der Vogelbeobachtung oder beim Verfolgen eines Balles schnell eingestellt und präsentiert alle Details. Somit ist es gerade für die Beobachtung schneller Dinge gedacht. Durch das Weitwinkelobjektiv wird zudem ein bis zu 30 Prozent größeres Sichtfeld ermöglicht.

Ebenfalls verfügt das Okular über einen UV-Schutz. Dieser filtert die schädlichen Strahlen heraus, wodurch diese das Auge nur minimal belasten. So kann das Olympus länger genutzt werden und bietet sich damit für ausgiebige Beobachtungen an.

Details:

  • Vergrößerung: 10-fach
  • Objektiv: 50 mm
  • Gewicht: 853 g
  • Wasserdicht: nein
  • Zusammenklappbar: nein
  • Lichstärke: 25,00
  • Sehfeld: 114 Meter
  • Nahfokusbereich: 6 Meter
  • Abmessungen: 191 mm (H) x 178 mm (B) x 63 (T)

Fazit

Olympus DPS-I beweist im Fernglas Test ein scharfes Bild, vor allem in der Dämmerung und bei schlechteren Sichtverhältnissen. Die Darstellung der beobachteten Dinge ist klar, hell und farbtreu.
Über das Mittelrad ist das Bild schnell und leicht scharf zu stellen.

Besonders angenehm fallen die Augenmuscheln der Okulare auf, die für eine Olympus Fernglas 118760 10 x 50 auf weissem Grundlichtstörungsfreie Sicht sorgen. Besonders überzeugt bei diesem Olympus jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Qualität und Preis stimmen hier absolut und auch wenn das Fernglas etwas schwerer ist, so ist das lediglich ein Argument für die gute Verarbeitung.

 

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